Neuralgische Punkte beim Verkauf

1. Versprechungen des Maklers

Der Konkurrenzkampf unter Maklern ist enorm.
Folglich wird mit „harten (oftmals auch unfairen) Bandagen gekämpft“ und bei den Eigentümern oftmals mit unseriösen Versprechungen geworben. Hier eine Auswahl der „gängigsten“ Formulierungen:

"Wir erzielen so gut wie immer 25 % über dem Marktpreis".

"Wir haben Kunden (aus Russland und China), die genauso
eine Immobilie suchen und jeden Preis zahlen".

"Wir verkaufen Ihre Immobilie in drei Tagen zum Bestpreis".

2. Alleinauftrag hat TätigkeitsPFLICHT zur Folge

Vergibt ein Verkäufer an einen Makler einen Alleinauftrag, besteht zwischen den Parteien ein besonderes Vertrauensverhältnis mit einer besonderen TätigkeitsPFLICHT seitens des Maklers. Diese beinhaltet im Normalfall viel mehr als einmal eine Anzeige in den einschlägigen Immobiliendatenbanken aufzugeben.

3. Viele Makler denken zuerst an sich

Fragen Sie einen Makler, ob er die Vermietung oder den Verkauf Ihrer Immobilie empfiehlt, bedenken Sie bei der Antwort, dass der Makler bei einem Verkauf wesentlich mehr verdienen kann.

Dass Immobilienbewertungen oftmals höher ausfallen als der Markt objektiv hergibt, um den Vermarktungsauftrag zu erhalten, sollte sich herumgesprochen haben. Hier hilft am ehesten eine möglichst transparente, mit diversen fundierten Daten unterlegte Bewertung, die nachvollziehbar und ausführlich begründet ist.

Ob und wann eine Preisreduzierung des Objektes nötig ist oder ob der Makler nur sein weiteres Engagement für die Vermarktung reduzieren will, ist nicht immer einfach zu unterscheiden. Noch perfider ist diese Vorgehensweise, um einem bekannten/befreundeten Kaufinteressenten einen günstigeren Verkaufspreis zu ermöglichen.


Wird der Verkäufer über den Vermarktungshergang (und eventuell sogar über vorliegende Kaufangebote) bewusst falsch informiert, kann die bereits unter Punkt 3.7 beschriebene Situation eintreten. Der Makler und nicht der Verkäufer entscheidet, wer den Zuschlag bekommt und der Verkäufer hat das Nachsehen. Sicherung von Folgeaufträgen oder extra Provisionszahlungen zu Gunsten der Makler sind hier die gängigsten Auslöser.

Wie können Ihnen Hilger & Hilger weiterhelfen?

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